»es gibt keine liebe zum leben ohne verzweiflung am leben« – albert camus

»if I was real« ist inspiriert von albert camus’ frühem essay »l’envers et l’endroit« (deutscher titel: »licht und schatten«). licht und schatten reflektieren bei camus das ringen zwischen gefühl und rationalität, eine spannung, die auch den kern des stücks bildet.

»if i was real« erkundet die paradoxien und mehrdeutigkeiten in situationen menschlicher entfremdung und isolation. in fragmentarischen bildern entfaltet sich eine geheimnisvolle welt voll verborgener zusammenhänge. was zunächst fremd erscheint, wird zunehmend vertraut – auf eine weise, die sich nicht in worte fassen lässt.
die tänzer*innen vertiefen sich in verborgene rituale und balancieren zwischen realität und traum. die choreographie spielt mit illusionen und sinnlichkeit, ohne sich auf feste bedeutungen festzulegen. sinneseindrücke bleiben offen für assoziationen und bewahren ihre ursprüngliche schönheit.

konzept/choreographie toula limnaios musik: ralf r. ollertz tanz/kreation giacomo corvaia, jozsef forro, marika gangemi, samuel minguillon, hironori sugata, karolina wyrwal, inhee yu, ann-christin zimmermann lichtdesign jan langebartels raum/kostüme antonia limnaios, toula limnaios

nächste vorstellungen 9-12 & 16-19 Dezember 2026

videotrailer © 2013 cie. toula limnaios
video © walter bickmann, tanzforumberlin

eine produktion der cie. toula limnaios mit freundlicher unterstützung der kulturverwaltung des landes berlin.