– eigentlich habe ich nur versucht, über uns zu sprechen

lesung mit gesang

Pina Bausch hat den Tanz verändert und mit ihm die Art, wie der Mensch auf der Bühne sichtbar wird: »Ich habe einmal gesagt: Mich interessiert nicht, wie die Menschen sich bewegen, sondern, was sie bewegt. Dieser Satz ist viel zitiert worden – er ist bis heute gültig.«

In der Lesung treffen sich zwei Stimmen: In Ausschnitten aus einer Rede anlässlich der Verleihung des Kyoto-Preises berichtet Pina Bausch von ihrem Leben, ihrer Arbeit und ihrer Suche nach einer eigenen Sprache auf der Bühne. Dem gegenüber stehen die Erinnerungen der Tänzerin Jo Ann Endicott. So entsteht ein Dialog über eine außergewöhnliche künstlerische Zusammenarbeit; über Vertrauen und Hingabe; über die Lust, Grenzen zu überschreiten; aber auch über Erschöpfung, Zweifel und Konflikt.

november 27 | 20 Uhr
tickets 12,- €

auf Deutsch
dauer: ca. 90 minuten
1 pause

vorlesende antje von der ahe, isabelle höpfner und thomas hollaender
klavier und gesang antonia regis
konzeption isabelle höpfner

Eine Veranstaltung des Vorleseensembles in Kooperation mit der cie. toula limnaios. Die cie. toula limnaios wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die Auszüge aus der Rede anlässlich der Verleihung des Kyoto-Preises sowie die Auszüge aus Jo An Endicotts „Ich bin eine anständige Frau“ dürfen mit freundlicher Genehmigung der Pina Bausch Foundation und L’Arche Editeur genutzt werden.

fotos Giacomo Corvaia